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Bretagne & Normandie


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Bretagne & Normandie Auf knappen 380 Seiten werden gleich zwei französische Provinzen beschrieben und damit ist bereits vorab klar, dass man keineswegs so ausführlich informiert wird, wie in anderen singulären Reiseführern zur Normandie oder zur Bretagne: Manche Gegenden werden in erstaunlicher Kürze erfasst. Hinzu kommt ein fragwürdig gewähltes, da zum einen unübersichtliches Layout in Rot / Schwarz / Grau, das zudem der teilweise vorhandenen Atemlosigkeit der Textbeschreibungen nahe kommt. Man kann als Leser auch nicht recht ersehen, wieso für manche Stadt ein Plan eingefügt wurde, für andere dann aber nicht. Dazu passt auch die Unentschlossenheit der allgemeinen Informationen: Diese findet man am Anfang, bei jeder Gegend und auch noch einmal am Ende. Hier bietet sich eine Neuorganisation geradezu an. Tipps sind teilweise ohne Wert („ob das Omelette seinen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst herausfinden“), andererseits aber auch höchst sinnvoll (Parkplätze, die bei Flut unter Wasser stehen; Warnung vor der Jagdsaison), sodass sich auch inhaltlich ein ambivalenter Eindruck ergibt. Dazu passt auch, dass die vorgeschlagenen Touren für Unentschlossene eigentlich eine gute Anregung sind und auch die Auswahl der Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Lokalitäten vielfältig ist, jedoch die Tipps auf den Übersichtskarten der Gegenden eher lächerlich wirken („ein stilles Plätzchen am Strand finden“, „träumend von den Klippen herunterschauen“). Ergänzend findet der Nutzer Exkurse zu Geschichte, Kultur, Essen und Trinken sowie am Ende sogar ein Glossar. Hingegen wirkt der oft arg umgangssprachliche Ton der Beschreibungen, der so gar nicht zu den gerade genannten Sachinformationen passt, oft befremdlich. Als Fazit bleibt ein durch die Bank gemischter Eindruck. Wer in einer bestimmten Gegend Urlaub machen will, sollte zu einem ausführlicheren Reiseführer greifen. Wer die Gegend in einer Rundfahrt bereisen will, kann sich mit diesem Reiseführer interessante Anregungen geben lassen, sollte aber dennoch ein Zweitwerk zu Rate ziehen, um die oben genannten Schwächen auszugleichen.

Auf knappen 380 Seiten werden gleich zwei französische Provinzen beschrieben und damit ist bereits vorab klar, dass man keineswegs so ausführlich informiert wird, wie in anderen singulären Reiseführern zur Normandie oder zur Bretagne: Manche Gegenden werden in erstaunlicher Kürze erfasst. Hinzu kommt ein fragwürdig gewähltes, da zum einen unübersichtliches Layout in Rot / Schwarz / Grau, das zudem der teilweise vorhandenen Atemlosigkeit der Textbeschreibungen nahe kommt. Man kann als Leser auch nicht recht ersehen, wieso für manche Stadt ein Plan eingefügt wurde, für andere dann aber nicht. Dazu passt auch die Unentschlossenheit der allgemeinen Informationen: Diese findet man am Anfang, bei jeder Gegend und auch noch einmal am Ende. Hier bietet sich eine Neuorganisation geradezu an. Tipps sind teilweise ohne Wert („ob das Omelette seinen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst herausfinden“), andererseits aber auch höchst sinnvoll (Parkplätze, die bei Flut unter Wasser stehen; Warnung vor der Jagdsaison), sodass sich auch inhaltlich ein ambivalenter Eindruck ergibt. Dazu passt auch, dass die vorgeschlagenen Touren für Unentschlossene eigentlich eine gute Anregung sind und auch die Auswahl der Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Lokalitäten vielfältig ist, jedoch die Tipps auf den Übersichtskarten der Gegenden eher lächerlich wirken („ein stilles Plätzchen am Strand finden“, „träumend von den Klippen herunterschauen“). Ergänzend findet der Nutzer Exkurse zu Geschichte, Kultur, Essen und Trinken sowie am Ende sogar ein Glossar. Hingegen wirkt der oft arg umgangssprachliche Ton der Beschreibungen, der so gar nicht zu den gerade genannten Sachinformationen passt, oft befremdlich.

Als Fazit bleibt ein durch die Bank gemischter Eindruck. Wer in einer bestimmten Gegend Urlaub machen will, sollte zu einem ausführlicheren Reiseführer greifen. Wer die Gegend in einer Rundfahrt bereisen will, kann sich mit diesem Reiseführer interessante Anregungen geben lassen, sollte aber dennoch ein Zweitwerk zu Rate ziehen, um die oben genannten Schwächen auszugleichen.

geschrieben am 09.09.2010 | 296 Wörter | 1788 Zeichen

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